Wanderurlaub im Ötztal
Aufgrund seiner Lage als höchstes Kirchdorf Österreichs eignet sich Obergurgl perfekt als Ausgangspunkt für Wanderungen. Gut gekennzeichente Wege in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden führen den Wanderer durch die imposante Kulisse der Ötztaler Alpen.
Wandern von Hütte zu Hütte
Unter anderem vier Alpenvereinshütten, die Schönwieshütte (2262 m) und 3 bewirtschaftete Almhütten, machen Ihnen die verdiente Einkehr leicht. Insgesamt laden in der Region Sölden 16 Almhütten zur Rast ein. So können sie gestärkt die Entscheidung über Ihr nächstes Ziel treffen.
Hier haben wir für Sie ein paar Tipps:
- Gelangen Sie über den großen Gurgler Ferner zum historischen Landeplatz des Stratosphären-Ballons von Prof. Auguste Piccard (1931). Nach dem Aufstieg zur Karlsruherhütte und dem Schwärzenkamm erreichen Sie das Hochwildehaus (2.900 m). Der Abstieg über den Gurgler Ferner und Ramolweg mit einzigartiger Gebirgsflora ist besonders eindrucksvoll.
- Oder machen Sie sich auf zur Granatenwanderung ins Gaisberg- und Rotmoostal. Wandern Sie entlang des Gletscherlehrpfades mit anschließender Überschreitung des Mutsattels. Mit etwas Glück finden auch Sie ein schönes Stück dieses einzigartigen Minerals.
- Den Sportlern sei die Tour auf den Zirmkogl (3.280 m) ans Herz gelegt.
Der Anstieg über die Seenplatte zum Gurgler Schartl (2.932 m) ist etwas mühsam, der gemäßigte Gipfelansturm über den Stockferner entschädigt aber für die Mühe mit einer grandiosen Aussicht, die vom Ortler bis weit in den Süden reicht. - Naturinteressierte werden mit der Wald und Wiesenwanderung ihre Freude haben. Wandern Sie mit einer naturkundlicher Führung durch das 200 Jahre alte Naturdenkmal Zirbenwald, einem ausgezeichneter Lehrpfad der Alpinen Forschungsstelle Obergurgl. Vorbei am Rotmooswasserfall erreichen Sie die Schönwieshütte und besichtigen das 6000 Jahre alte Hochmoor im Rotmoostal.
- Besonders reizvoll sind die grenzüberschreitenden Wanderwege ins benachbarte Südtirol.
Nordic Walking in Obergurgl
Nordic Walking ist eine Sportart, bei der das Gehen durch den Einsatz von zwei Stöcken im Rhythmus der Schritte unterstützt wird. So einfach der Begriff und die Methode, umso wirkungsvoller ist diese neue Bewegungsform und der Nutzen für Körper und Geist. Vor allem auf einer Seehöhe von über 2000 m ist der positive Gesundheitsaspekt noch größer als in den Niederungen.










